Idee N°7: green guerillas – faire Kleidung in Köln
3. April 2017
Idee N°9: Fundriding – Sponsorenlauf auf dem Motorrad
24. April 2017

Idee N°8: The Good Food – Liebe auf den zweiten Blick

the good food
18 Millionen Tonnen. So viele Lebensmittel werden laut einer WWF-Studie pro Jahr allein in Deutschland weggeworfen – geschätzt die Hälfte davon wäre vermeidbar. Runtergerechnet sind das 313 verschwendete Kilogramm pro Sekunde. (WWF)

Das Kölner Start Up „The Good Food“ hat sich nun das Ziel gesetzt gegen diese Verschwendung vorzugehen. Im Stadtteil Ehrenfeld verkauft das Geschäft aussortierte Lebensmittel. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist bei so gut wie allen Produkten überschritten. Essen kann man sie trotzdem noch. Warum diese dann weggeschmissen werden sollen, ist gleichwohl unverständlich – die Möhren sind etwas zu krumm oder die Kartoffeln zu klein. Aber nicht nur auf Gemüse beschränkt sich das Sortiment, auch Backwaren oder Müsliprodukte stehen in den Regalen.

Das StartUp funktioniert nach dem Prinzip „Zahl, was es dir wert ist!“ Die Kunden können sich im Geschäft ihre Taschen und Rucksäcke nach Belieben füllen und dürfen an den Kassen dann den Betrag zahlen, den sie als fair erachten. Um Profit gehe es dabei nicht, so die Gründerin Nicole Klaski. Das Geld ist für die Miete des Ladens und die Logistik notwendig. Außerdem bekämen die Kunden so ein Gespür dafür, wie viel Arbeit und Mühe hinter ein paar geernteter Kartoffeln stecken.

Erste Erfolge kann The Good Food bereits verzeichnen. Klaski sieht zumindest positiv in die Zukunft und freut sich darauf, mehr Menschen von ihrem Konzept zu überzeugen.
 
 
Lebensmittel, die abgelaufen sind, sind nicht von jetzt auf gleich schlecht. Sie sind meist völlig in Ordnung und für den Verzehr geeignet.

Nicole Klaski, Gründerin von The Good Food. <a href=http://www.koeln.de/koeln/einkaufen/neueroeffnungen/koelns-erster-reste-supermarkt-eroeffnet-in-ehrenfeld_1045869.html target="_blank">Quelle: Koeln.de</a>

 


Und nun ihr!

Was haltet ihr von The Good Food? Überzeugt euch das Konzept oder seht ihr es eher kritisch? Kennt ihr weitere nachhaltige Ideen und Unternehmen aus eurer Stadt? Schreibt uns!

John
John
"Do what you can't!", Politik- und Wirtschaftsstudent an der Universität Köln, leidenschaftlicher Effzeh-Fan, Europäer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.